News
Juli 3, 2026
Der Einsatz von Bovaer® trug zwischen 2022 und 2025 weltweit dazu bei, dass in der Milch- und Rindfleischproduktion mehr als 500.000 Tonnen CO₂e an Emissionen vermieden wurden. Diese Auswirkungen werden nun in einer Fallstudie vorgestellt, die vom World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) über dessen „Avoided Emissions Implementation Hub“ veröffentlicht wurde – eine Plattform, die konkrete Klimalösungen und praktische Ansätze zur Bewertung ihrer Auswirkungen präsentiert.
"Die Fallstudie stellt Bovaer® als Öko-Innovator dar": ein Unternehmen, dessen Produkt messbare Emissionsminderungen entlang der gesamten Wertschöpfungsketten bewirkt, die es bedient – und nicht nur innerhalb der eigenen Betriebsabläufe.
Vermeidbare Emissionen (AE) sind die Treibhausgasemissionen, die durch den Einsatz kohlenstoffarmer Lösungen anstelle emissionsintensiverer Alternativen vermieden werden. Für Bovaer® bezieht sich dies auf die Verringerung der Methanemissionen, die erzielt wird, wenn Landwirte das Ergänzungsfuttermittel im Rahmen ihrer Fütterungspraxis einsetzen. Die Fallstudie des WBCSD zeigt, wie diese Auswirkungen mithilfe einer transparenten und strukturierten Methodik bewertet werden können.
Das Rahmenwerk des WBCSD sieht drei Zulassungskriterien für die Qualifizierung einer Lösung vor: Glaubwürdigkeit der Klimaschutzmaßnahmen, Übereinstimmung mit den Erkenntnissen der Klimawissenschaft und Legitimität des Beitrags. Diese Fallstudie folgt dieser Methodik, wobei ein repräsentativer deutscher Milchviehbetrieb als Referenzszenario herangezogen und der gesamte Lebenszyklus von der Produktion bis zum Hofausgang berücksichtigt wird.
Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Bovaer® die enterischen Methanemissionen bei Milchkühen um etwa 30 % und bei Fleischrindern um rund 45 % senken kann. Unter Berücksichtigung der geringen Emissionen, die bei der Herstellung und dem Transport von Bovaer® anfallen, und je nach Produktionssystem bedeutet dies eine geschätzte Verringerung des CO₂-Fußabdrucks von Milchprodukten um 9 bis 15 %.
In mehr als 25 Ländern werden täglich über 500.000 Kühe und Fleischrinder mit Bovaer® gefüttert. Es lässt sich direkt in bestehende Fütterungsabläufe integrieren, erfordert keine Änderungen an der Infrastruktur des Betriebs und wird über etablierte Futtermittelversorgungsketten geliefert.
Für Landwirte, Lebensmittelunternehmen und Verarbeitungsbetriebe, die daran arbeiten, die Scope-3-Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren, bietet die Fallstudie des WBCSD einen unabhängigen Rahmen für die Darstellung der von Bovaer® erzielten Klimawirkung. Durch die Quantifizierung der vermiedenen Emissionen können Unternehmen die wirtschaftlichen Argumente für Investitionen in klimafreundliche Technologien untermauern und ihr Profil als Anbieter von Klimalösungen stärken.
Bei dsm-firmenich stehen wir der Milch- und Rindfleischbranche seit Jahrzehnten zur Seite und tragen dazu bei, den Fortschritt entlang der gesamten Wertschöpfungskette voranzutreiben. Mit Bovaer® vertiefen wir dieses Engagement: Wir bieten eine bewährte, verantwortungsbewusste Lösung als Teil der gemeinsamen Bemühungen zur Verringerung ihres ökologischen Fußabdrucks an.
Der World Business Council for Sustainable Development ist eine globale Organisation führender Unternehmen, die sich dafür einsetzt, den Übergang zu einer nachhaltigen Welt zu beschleunigen. Das „Avoided Emissions“-Rahmenwerk unterstützt Unternehmen bei einer zuverlässigeren und einheitlicheren Nachhaltigkeitsbilanzierung. Dazu gehört eine gemeinsam mit den Mitgliedsunternehmen entwickelte Sammlung von Anwendungsbeispielen, mit der Best Practices für die Quantifizierung und Offenlegung der positiven Auswirkungen realer Lösungen auf das Klima festgelegt werden sollen. Das Rahmenwerk wurde in der Erklärung der G7-Minister für Klima, Energie und Umwelt aus dem Jahr 2023 bekräftigt. dsm-firmenich ist ein Mitgliedsunternehmen des WBCSD.